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Snowboard Weltcup Winterberg

Racerteam hat sich viel vorgenommen für Snowboard-Weltcup-Finale in Winterberg

Der einzige Heimweltcup für die Racer von Snowboard Germany steht bevor, und gleichzeitig das furiose Finale der Weltcup-Serie. Beim Snowboard Weltcup am 6. März in Winterberg gilt es letzte, wertvolle Weltcup-Punkte zu sammeln. Trainer Andreas Scheid ist sich sicher: „Da haben einige noch eine Rechnung offen.“ Die Erfolge vom Rennen am vergangenen Wochenende in der Türkei lassen ihn auf den einen oder andern Treppchenplatz hoffen.

Patrick Bussler Dritter und Cheyenne Loch Sechste in der Türkei
Auf einen phänomenalen dritten Platz raste beim vorletzten Rennen der Saison Patrick Bussler (Aschheim, 31). Der Olympia-Vierte von Sotchi preschte beim Parallel-Riesenslalom (PGS) in Kayseri zu einem lang erwarteten Erfolg und hat sich damit im finalen PGS Weltcup-Ranking auf Platz zehn katapultiert. Nach den Folgen einer hartnäckigen Erkrankung kommt der WM-Dritte aus Gangwon (Korea 2009) nun in Fahrt. Dass ihm beim Parallel-Slalom (PSL) am Poppenberghang im Skiliftkarussell Winterberg genauso durchstartet, darauf hofft Trainer Andreas Scheid.

Die Überraschung der Saison ist Cheyenne Loch (Schliersee, 21). Die Deutsche Meisterin PSL und Deutsche Vize-Meisterin PGS von 2015 sicherte sich im Flutlichtfinale von Cortina d’Ampezzo (ITA) einen sensationellen dritten Platz. Auf ihr Konto gehen zwei weitere Top-Ten-Platzierungen, darunter aktuell der sechste Rang in Kayseri. Im PSL Weltcup-Ranking liegt die junge Racerin derzeit vor dem Winterberger Rennen derzeit auf Platz acht. In der Alpin-Snowboard Gesamt-Weltcup-Wertung ist bei einem entsprechend guten Ergebnis in Winterberg ist sogar noch ein Platz unter den ersten Zehn drin. „Die hat den Anschluss geschafft“, freut sich Scheid.

Vorjahreszweite will Punkte sammeln für einen Top-Ten Platz im Gesamtranking
Als erfahrene und besonders konstante Raceboarderin gilt Selina Jörg (Sonthofen, 28). Die WM-Vierte 2015 und vierfache Deutsche Meisterin carvte zwei Mal unter die ersten Zehn. Zusammen mit Stefan Baumeister sicherte sie sich sogar Platz 2 Team PSL von Bad Gastein (AUT). Der Poppenberghang im Skiliftkarussell scheint ihr Ding zu sein. Beim Rennen im vergangenen Jahr preschte sie auf Platz zwei vor. Im Weltcupranking rangiert sie derzeit in allen Bereichen auf Platz 12. Mit einem guten Winterberger Ergebnis kann auch sie in der PSL-Wertung noch unter die Top-Ten vorrücken.

Mit den Folgen einer Knieverletzung kämpfte Anke Karstens (Bernau, 30). Die Olympia-Zweite von Sotchi 2014 und vierfache Deutsche Meisterin zeigte mit einem guten Platz 10 in der Türkei jedoch, dass mit ihr nach wie vor zu rechnen ist.

Als Racer mit einiger Weltcuperfahrung gilt auch Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 28) als einer der Favoriten auf eine gute Platzierung. Der Deutsche Meister PGS 2012 präsentierte sich in den zurückliegenden Wochen gleich zwei Mal unter den ersten Zehn. Beim parallelen Teamwettbewerb von Bad Gastein (AUT) hat Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 22) gezeigt, dass auch er für eine Überraschung gut ist. Der Deutsche Meister 2013 PSL und PGS hatte mit Selina Jörg den zweiten Treppchenplatz belegt. Beim Europacup rangiert Baumeister derzeit im PSL auf Platz zwei, in der Gesamtwertung auf drei. Mit Daniel Weis (Bischofswiesen, 27) ist ein weiterer erfahrener Racer am Start.

Kampf um die Kristallkugeln machen Italien, Schweiz und Russland unter sich aus
Eine Kristallkugel ist somit für die Racer von Snowboard Germany nicht mehr drin. Bei den Männern kämpfen vor allem Roland Fischnaller (ITA) und sein Landsmann Mirko Felicetti um die kleine Kugel PSL. Bei der großen Kugel hat Radoslav Yankov (BUL) die Nase vorn, während Fischnaller wohl nur noch theoretische Chancen hat.

Ähnlich klar sieht die Spitzenposition bei der Gesamtwertung der Damen aus. Mit einigem Abstand folgt Ekaterina Tudegesheva (RUS) der Favoritin Ester Ledecka (CZE). Diese ist nur noch theoretisch einzuholen. Beim Kampf um die kleine Kugel hingegen wird es noch spannend. Da kann die Russin Tudegesheva ihre Herausforderin Patrizia Kummer durchaus noch einholen.

Die finalen Platzierungen für den Parallel-Riesenslalom standen nach dem Rennen in Kayseri bereits fest. Hier sicherten sich Ester Ledecka Andrey Sobolev (RUS) die Trophäen.

Viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente am Start
Mit Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham, 22), Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 19), Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 19), Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 19) schickt Snowboard Germany einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente ins Rennen. Einige der jungen Athleten haben beim Europacup überzeugt. Bei den Damen liegt Hofmeister in der Gesamtwertung auf dem zweiten Platz.

Liftbetreiber wollen den Racern eine erstklassige Rennestrecke präparieren
Den Poppenberghang im Skiliftkarussell wollen die Liftbetreiber im Skiliftkarussell in eine erstklassige Rennstrecke verwandeln. Die Voraussetzungen sind bereits geschaffen. Eine Rampe oben auf dem Berg sorgt für einen schnellen Start. Im Ziel ist sogar ein kleiner Pro-Jump entstanden. Die technische Raffinesse soll das Rennen spannend machen und den Zuschauern spektakuläre Einblicke bieten. Dauerfrost macht die Piste hart und schnell, genauso wie es die Racer lieben. Und die Zuschauer freuen sich über angenehm trockene Kälte und etwas Sonne.

Programm
Samstag, 5. März
19.30 Startnummernvergabe
Ca. 20.40 Uhr Mutans of Banana Street (1,5 bis 2 Std. Spielzeit)
Im Anschluss Before-Race-Party in Möppis Hütte
Sonntag, 6. März
Siegerehrung Weltcup-Finale
Ca. 15.30 Boppin‘B. (2 Std. Spielzeit)
Im Anschluss After-Race-Hüttenabend in Möppis Hütte
Info: www.snowboard-winterberg.de

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Konstantes Winterwetter in der Spätsaison: bis zu 80 Lifte am Wochenende
Schönes Spätwinterwetter: Über 80 Lifte am Wochenende, wenig Langlauf