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Schnee-Erzeuger

Beschneiungsanlagen laufen auf Hochtouren um erneut Schneereserven zu schaffen

Blauer Himmel und Sonne locken zurzeit die Wintersportler in die Skigebiete. In den kalten Nächten laufen zurzeit die Beschneiungsanlagen auf Hochtouren. Das schöne Winterwetter wird am Wochenende durch mildere Temperaturen unterbrochen. Dennoch sollen dann rund 80 Lifte laufen und rund 20 Loipenkilometer gespurt sein.

Ski alpin
In den hoch gelegenen, beschneiten Skigebieten drehen sich fast alle Lifte. Reine Naturschneepisten sind derzeit nicht befahrbar. Die leichten Schneefälle der zurückliegenden Tage, insbesondere aber die Schneeproduktion hat die Wintersportbedingungen deutlich verbessert. Bis zu 40 Zentimeter Schnee bedecken die Kunstschnee-Pisten. Dort herrschen bis Samstagmorgen gute bis sehr gute Bedingungen. Im Zuge der Niederschläge ab Samstagnachmittag wird sich der Schnee etwas reduzieren. Dennoch erwarten die Skigebiete am Wochenende Wintersport an rund 80 Liften.

Ski nordisch
Das beschneite Skilanglaufzentrum Westfeld hat eine sieben Kilometer lange Loipe im Snow Park gespurt. Dort finden Langläufer eine Mischung aus Kunst- und Neuschnee bei guten bis sehr guten Bedingungen vor. In Winterberg, Neuastenberg und Altastenberg sind weitere 12,5 Kilometer hoch gelegene Rundloipen gespurt. Bis zu 15 Zentimeter hoch ist dort die Schneedecke. Da die zurückliegenden Tage vergleichsweise wenig Neuschnee brachten, zeigen sich dort noch gute bis gute Bedingungen. Auch nach den leichten Schneefällen am Freitag werden nicht mehr Loipen gespurt sein. Die Niederschläge am Sonntag werden das Angebot wieder reduzieren.

Wetter
Der zweite Wintereinbruch der Saison fällt etwas kürzer aus als der Mitte Januar. Noch bis einschließlich Donnerstag zeigt sich Winterwetter mit viel Sonne und kalten Temperaturen Winterwetter wie im Bilderbuch. Am Freitag ziehen leichte Schneefälle auf. Bis zur Nacht zu Samstag bleibt es frostig und so kalt, dass die Beschneiungsanlagen laufen werden. Samstag und Sonntag steigen die Temperaturen. Im Laufe des Samstags gehen die Niederschläge in Regen über. Der schönere, da kältere Tag des Wochenendes wird wohl der Samstag sein.

Aussichten
Der Wochenanfang bringt eine erneute Abkühlung, jedoch nur kurzfristig. Ab Mittwoch pendeln die Temperaturen selbst in den höheren Lagen um den Gefrierpunkt. Die Niederschläge werden dann ein Wechsel aus Schnee und Regen sein. Nur auf den Bergen wird sich eine dünne Schneedecke halten.

Das Auf und Ab des Winters ist nicht nur für die Gäste schwierig, die ihren Winterurlaub oder Ausflug in die Skigebiete planen wollen. Für die Liftbetreiber hat das unbeständige Wetter wirtschaftliche Folgen. Der Mitte Januar produzierte Schnee hielt nur drei Wochen. Inzwischen läuft die zweite Grundbeschneiung. Positiv ist, dass diese die Zeit der niederländischen Krokusferien sichert. Sie sind neben den Weihnachtsferien die besucherstärkste Zeit der Saison. Zudem steht am 6. März der Snowboard Weltcup in Winterberg an. Die FIS wird eine Woche vorher die Schneeverhältnisse prüfen.

Veranstaltungshöhepunkte stehen bevor
Mit den Rennrodel Weltmeisterschaften in der Winterberger Bobbahn steht vom 16. bis 21. Februar ein Veranstaltungshöhepunkt an. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h, rasen Schlitten durch die 15 Steilkurven der Winterberger Bobbahn. Der Contest ist gleichzeitig Saisonende für die Rennrodel-Elite – die Sportler geben noch einmal alles.

Gut hinschauen sollten Snowboarder, wenn am 6. März das Who-is-Who der Raceboarder beim FIS Snowboard Weltcup im Skiliftkarussell Winterberg ordentlich Speed im Stangenwald gibt. Mehr als hundert Top-Racer fahren beim Parallel-Slalom, dem letzten Rennen vor dem Serienfinale, um wertvolle Wertungspunkte.

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Bilddownloads für die Presse:

Langlaufzentrum Wunderthausen Schnee-Erzeuger Skifahrer im Skiliftkarussell Winterberg Ettelsberg-Kabinenbahn in Willingen Speichersee auf dem Willinger Ettelsberg
Schönes Spätwinterwetter: Über 80 Lifte am Wochenende, wenig Langlauf
Anfrage einer politischen Partei an die Bundesregierung zu Folgen des Klimawandels für den Wintertourismus